EDV-Begriffe

Begriffe aus der elektronischen Datenverarbeitung kurz und prägnant erklärt.
Sollte mir bei der einen oder anderen Gelegenheit ein Fehler unterlaufen sein, schick mir bitte eine Nachricht, lieber Leser.


Begriffe

Datentypen, die in der EDV existieren

Wie die Daten entstehen

Wichtige Begriffe


Daten:
Unter Daten versteht man die Darstellung von Information in Form von Zeichen oder kontinuierlichen Funktionen zum Zwecke der Verarbeitung. Man unterscheidet zwei Arten von Daten:

--> analoge Daten: Die Darstellung ist ein direktes Abbild der darzustellenden Grösse.

--> digitale Daten: Die Darstellung ist eine symbolische Beschreibung der darzustellenden Grösse.

Nachricht:
Eine Nachricht ist ein Träger von Informationen mit Neuigkeitswert.

Information:
Eine Information ist eine gedeutete Nachricht und hat immer Neuigkeitswert.

Informatik:
Diesen Namen hat der französsche Ingenieur Philip Dreyfus der Wissenschaft, die mit Hilfe methodischer Rechenverfahren Daten verarbeitet, um Informationen zu erzeugen, gegeben.

Syntax:
Dies bezeichnet die Aufbauregeln für Zeichenfolgen aus einem vorhandenen Zeichenvorrat.

Semantik:
Hiermit bezeichnet man die Bedeutung von sprachlichen Zeichen und Zeichenfolgen.

Entity:
Unter Entity versteht man ein Objekt/Ereignis der realen Welt, das von allen anderen Objekten/Ereignissen unterscheidbar ist.

Attribut:
Als Attribut(e) bezeichnet man die Eigenschaften und Ausprägungen, in denen sich die Entitäten von einander unterscheiden.

Relation:
Dies ist die tabellarische Zusammenfassung von Entities mit gleichen Attributen.

Normalisieren:
Hierunter versteht man das Zerlegen einer Relation in mehrere Teilrelationen. Normalisierungsregeln müssen immer so sein, dass der Informationsgehalt in den Teilrelationen voll erhalten bleibt.

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Datentypen in der EDV


Unter einem Datentyp versteht man die Zusammenfassung von Wertebereichen und den darauf erlaubten Operationen.

Komplexere Datentypen werden als Dateistrukturen bezeichnet.

Objekte eines Typs entsthen durch Definition eines Namens.

Wird ein Objekt lediglich referenziert, so handelt es sich um keine Definition sondern um eine Deklaration.

--> wichtige Grundoperationen: Vergleich, Zuweisung

--> Kardinalität: beschreibt die Anzahl zu einem Typ gehörender Werte

--> Skalare Typen: Enum, logische Variablen, Character, Integer, Real, Floating Point

--> Zusammenhängende Typen: Zeichenkette, Reihen, Mengen, Queue, Stack, Listen, Felder, Union, Struktur


Abstrakte Datentypen
Bei der Beschreibung eines Objektes werden oft Details der Implementierung mitspezifiziert. Das führt dazu, dass der Anwender genau Bescheid wissen muss, wie das Objekt organisiert wurde.

Abstrakte Datentypen beschreiben Objektklassen in einer vollständigen, präzisen und implementierungsunabhängigen Weise

Man beschreibt mit einem abstrakten Datentyp Eigenschaften und Funktionen, die von den Objekten erfüllt werden.

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Die Entstehung der Daten



--> Datenquelle: Dies ist der Entstehungsort der Daten.

--> Primärdaten: entstehen direkt an der Datenquelle.

--> Sekundärdaten: leiten sich von Primärdaten ab.

--> externe Daten: entstehen ausserhalb des Bezugssystems.

--> interne Daten: entstehen innerhalb des Bezugssystems.

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