JAVA
Nachfolgend werde ich einige Techniken zur Programmierung in Java präsentieren.
Zum Thema JAVA empfehle ich das Buch "JAVA in a Nutshell" von O'Reilly's. In
diesem Werk sind die wichtigsten API's, Programmiertechniken und Sprachelemente von Java
zusammengefasst.
Ausserdem: Wenn man sich mit C/C++ auskennt, tut man sich in JAVA sehr leicht, da diese
Programmiersprache an C/C++ orientiert ist.
Erwähnenswert im Zusammenhang mit JAVA ist, daß man in dieser Programmiersprache statt
mit Funktionen mit Methoden, Klassen und Objekten arbeitet. Aufgrund der Verwendung von
"Objekten" (wobei dieser Begriff in abstraktem Sinne zu verstehen ist) nennt man
JAVA auch eine Objektorientierte Programmiersprache.
Beginnen wir zum Einstieg mit einem "Hallo Welt" Progrämmchen:
public class Hallowelt
{
public static void main(String[] args)
{System.out.println("Hallo, Welt");}
}
was geschieht nun mit diesem kleinen Progrämmchen:
1. -> ABSPEICHERN des Source-Codes unter Hallowelt.java
2. -> IN BYTE-CODE umwandeln: c:\>javac Hallowelt.java; eine Klassendatei namens
Hallowelt.class entsteht dabei.
3. -> Die DATEI ausführen: c:\>java Hallowelt --> Ausgabe folgt: Hallo, Welt
Achtung: die abzuspeichernde Source-Datei muss den Namen der Klasse tragen. Andernfalls
funktioniert das Programm nicht!
Folge nun ein etwas komplexeres Programm, das ich aus "JAVA in a NUTSHELL"
entnehme:
public class Factorial
{ public static void main(String[] args)
{int
input=Integer.parseInt(args[0]);
double result = factorial(input);
System.out.println(result);
}
public static double factorial(int x)
{if(x<0)
return 0.0;
double fact=1.0;
while(x>1)
{faxt=fact*x;
x--;
}
return fact;
}
}
IN Java kann man beliebige Schlüsselwörter definieren, analog zu anderen
Programmiersprachen. Diese Schlüsselwörter bezeichnen Variablen, Klassen, Methoden und
Parameter. Allerdings muss man bei der Vergabe von Namen die RESERVIERTEN WÖRTER
beachten!
| RESERVIERTE WÖRTER |
| abstract |
do |
if |
package |
synchronized |
| boolean |
double |
implements |
private |
this |
| break |
else |
import |
protected |
throw |
| byte |
extends |
instanceof |
public |
throws |
| case |
false |
int |
return |
transient |
| catch |
final |
interface |
short |
true |
| char |
finally |
long |
static |
try |
| class |
float |
native |
strictfp |
void |
| const |
for |
new |
super |
volatile |
| continue |
goto |
null |
switch |
while |
| default |
|
|
|
|
GOTO und CONST sind KEINe BESTANDTEILE der Sprache JAVA, obwohl sie reservierte Worte
sind.
EINE KLASSE DEFINIEREN:
public class [name] { ... programm code (Methoden, etc) ... }
Dies erzeugt eine allen zugängliche Klasse mit einem bestimmten Namen, der mit einem
Grossbuchstaben BEGINNEN MUSS.
************************************
Apropos:
Wenn ihr ein funktionsfähiges Javaprogramm sehen wollt, schaut euch den untenstehenden
Link an. Das Programm berechnet einige Sachen mit Graphen. Das Programm hat noch viele
Codestücke intus, die nicht benötigt werden. Ausserdem habe ich mich nicht besonders
viel um die KORREKTE Konstruktion von Objekten gekümmert, da ich im Programmierstil eher
zu in Funktionen strukturiertem Codeaufbau neige. Ich habe das PRogramm nur aus dem Grund
in Java geschrieben, weil diese Programmiersprache relativ einfache Methoden zum Aufbau
eines graphischen Userinterface zur Verfügung stellt. Schaut es euch an, das Trum.
Vielleicht zahlt sich die Neugier ja aus. *gg*
Ein Java-Applet
Ein Java-Applet
