| Bleistifte | Farbstifte | Wasservermalbare Farbstifte |
| Kohlestäbchen | Presskohle | Kohlestifte |
| Weiche Pastellkreiden | Harte Pastellkreiden | Ölkreiden |
| Conte Crayons |
Bleistifte
Bleistifte sind das am einfachsten handzuhabende Zeichenmittel. Man erhält sie in verschiedenen Härtegraden
in jeder Papierhandlung. Um mit Bleistiften zu zeichnen, benötigt man lediglich ein etwas rauheres Papier, das
freudig für den benötigten Abrieb sorgt, einen Satz Bleistifte in verschiedenen Härten (einer mit mittlerem Härtegrad
reicht auch) sowie einen willigen Radiergummi und einen Spitzer. Als ideale Ergänzung zum Radiergummi gilt der Knetgummi.
Bleistifte bestehen aus einer Graphitmine, die von mehr oder minder weichem Holz umgeben ist.
Der Härtegrad wird entsprechen dem relativen Härte- oder Weichheitsgrad der Graphitmine nach dem H- und B-System eingeteilt.
Harte Bleistifte liegen in der Regel zwischen 9H und H, weiche Bleistifte zwischen 8B und B. Die Härtegrade F und HB liegen in der Mitte zwischen Hart und Weich.
Bleistifte mit harten Minen kann man am feinsten zuspitzen. Mit diesen kann man feine Linien und winzige Details herausarbeiten.
Weitere verfügbare Bleistiftsorten: Druckbleistifte, Drehbleistifte und Zimmermannsbleistifte.
Farbstifte
Farbstifte beherbergen innert der hölzernen Hülle statt der Graphitmine eine Mine mit färbigen Pigmenten. Man kann mit
ihnen zeichnen wie mit Bleistiften, sie mit dem Finger oder dem Radiergummi verwischen, um weiche Farbübergänge zu
erzeugen oder in Schraffurtechnik verschiedenste schillernde Farbeffekte erzeugen.
Die Mine besteht aus mit Farbpigmenten vermischtem Ton, der mit Wachs gebunden ist. Je nach Wachsanteil sind manche Farbstifte weicher als andere. Farbstiffte können übereinander aufgetragen werden, sodass man einen optischen Eindruck von Farbvermischung erreicht.
Wasservermalbare Farbstifte
Mit diesen Farbstiften kann man zeichnen und nach dem Zeichnen die gewünschten Stellen nach Art der Aquarellmalerei
mit einem Pinsel vermalen.
Kohlestäbchen
Kohlestäbchen sind dünne Zweige von Weinstöcken oder Weiden, die in speziellen Brennöfen verkohlt worden sind. Kohle kann man leicht verarbeiten, sie ist sehr auftragungsfreudig udn reagiert auf dei geringsten Durckveränderungen beim Zeichnen. Ausserdem ist Kohle sehr leicht verwischbar. Dünne Kohlestäbchen eignen sich für das Herausarbeiten von Details, während man dicke Kohlestäbchen für das Abdecken grosser Flächen verwendet.
Presskohle
Presskohle besteht aus pulverisierter Kohle, die mit einem Bindemittel vermischt und in kurze, feste Stifte gepresst wird. Sie sind stabiler und weniger leicht brechbar als Kohlestäbchen und eignen sich für das Abdecken grosser Flächen, die einheitlich getönt sein sollen.
Kohlestifte
Kohlestifte werden aus dünnen Stäbchen von Presskohle hergestellt, die mit Holz ummantelt werden. Sie sind sauberer in der Anwendung als Kohlestäbchen oder Presskohle und lassen sich auch viel leichter führen. Ausserdem haben sie eine härtere Konsistenz als Presskohle ode rKOhlestäbchen. Man kann sie für feine Linien und detaillierte Arbeiten an der Zeichnung verwenden, da sie gut spitzbar sind.
Weiche Pastellkreiden
Weiche Pastellkreiden kommen in Form kleiner Quadern daher und sind sehr abriebfreudig und leicht verwischbar.
Pastellkreiden haben einen angenehmen Farbton. Man erhält sie im Fachgeschäft in fast allen gewünschten Farben.
Die weichen Pastellkreiden sind mit Farbpigmenten gesättigt, haben weniger Bindemittel und erzeugen strahlende Farbtöne.
Harte Pastellkreiden
Harte Pastellkreiden kommen in Form von spitzbaren Stiften daher. Die Mine der harten Pastellkreiden ist porös und
bei Druck sehr brechfreudig. Sie eignen sich gut zum Zeichnen und Malen von Portraits. Harte Pastellkreiden haben nicht die strahlende Leuchtkraft der weichen Pastelle. Sie schmieren das Papier nicht zu, da sie nicht so stark zerbröckeln und soviel Abrieb hergeben wie die weichen Pastelle.
Für die harten Pastellkreiden gibt's eigene Spitzer, die gross und scharf genug sind, damit man die Stifte leicht
spitzen kann.
Ölkreiden
Ölkreiden sind Malmittel, bei denen Kreide und Farbpigmente statt mit Gummi mit einem öligen Bindemittel gebunden werden. Dies macht die Stifte härte rund Stabiler als Pastellkreiden. Ölkreiden erzeugen dicke, butterige Striche mit klaren, leuchtenden Farben. Man kann sie für direktes, spontanes Arbeiten verwenden.
Conte Crayons
Conte Crayons sind kleine rechteckige Stäbchen aus sehr stark gepresster Kreide. Sie sind etwas ölige rund härter als Pastellkreiden.
Diese Kreiden werden für tonale Zeichnungen verwendet und sind für gewöhnlich auf die drei Erdfarben (Rötel, Sepia, Bister) sowie Schwarz, Weiss und Grau begrenzt. Allerdings gibt es Farbkösten mit grösseren Farbpaletten.