Projekt PC BOX
Das Projekt PC-BOX hat sich aus einer sich immer mehr steigernden Unzufriedenheit mit der gegenwaertigen Loesung entwickelt. Aus diesem Grunde habe ich schlichtweg neun Standard-Fichtenholzbretter zu 800*400 mm gebunkert und aus diesen eine Kiste mit den Massen 50b*50w*60h gezimmert, die die notwendigen Ausnehmungen fuer das Mainboard, das Netzteil sowie einen Festplattenkaefig zum einfachen Handling von SATA- oder IDE-Harddisks beinhaltet. Das Konzept ist, wie bei mir ueblich, eine holistische Vorstellung von dem, was ich haben will, also eine Kiste, in der man an alle Komponenten so einfach wie moeglich herankommt. Ausserdem ist die einfache Befuellung der Wasserkuehlung ein Ziel gewesen. Detailloesungen habe ich entwickelt sowie sich die Frage gestellt hat, wie man denn Problem X am besten loest.
Die Umsetzung ist halt eine andere Geschichte, zumal meine handwerklichen Kenntnisse sich auf das beschraenken, was ich mir vor Jahren im Garten abgeschaut und angeeignet habe. Also: rudimentaeres Tischlern. Wurscht. Die Arbeit mit Holz geht mir recht gut von der Hand, auch wenns fuers erste mal ausschaut als haette ein Holzwurm sich ausgetobt und nicht ein Tischler. ^^
Hier halt mal die Ausgangslage: ein ziemlich schirches Gehaeuse, in dem Chaos herrscht und ueberhitzung gewisser Komponenten durchaus schnell zu haben ist:

Den Grundzuschnitt der Bretter habe ich im Garten durchgefuehrt. Draussen ists vollkommen egal, ob ich viel Saegespaene produziere. Ausserdem hab ich draussen eine Tischkreissaege zur Verfuegung, die der Durchfuehrung gerader Schnitte eine unglaubliche Eleganz verleiht. ^^
Die restliche Arbeit habe ich daheim gemacht,also Bretter fein zuschneiden, Loecher bohren, Ausnehmungen ausschneiden, was mit der Stichsaege und einigen strategisch plazierten Bohrungen durchaus keine Hexerei ist, und Spriesserln fuer den Festplattenkaefig zurechtschnippeln.
Hier der Arbeitsplatz, an dem die Schmutzarbeit geschehen ist:

Die Box ist so konstruiert, dass man einen Teil des Deckels aufklappen kann, um von oben an Bauteile heranzukommen - und um die WAK zu warten. Ausserdem gibts einen - derzeit zugegebenermassen haesslichen - Kaefig fuer CDROM, DVD und Wechselfestplattenrahmen, der ausfahrbar ist, was sinn macht, wenn man mit den kleinen Schrauben hantieren muss.
Hier mal die Box in einem ersten Zwischenstadium, ohne Komponenten. Man sieht den Festplattenkaefig - noch ohne Belueftungsloecher - und die Mainboard-Halterung sowie den Platz fuers Netzteil.
Box mit geoeffnetem Deckel:

Box mit geschlossenem Deckel:

Sodann sind mal die WAK-Komponenten eingebaut worden:

Anschliessend das Mainboard eingesetzt:

Die Verkabelung ist recht locker gehalten, zumal ich nix vom strengen Verstecken der Kabel halte. Einige duenne Kabel habe ich mit Kabelschellen versorgt, damit sie nicht durch die Gegend fliegen.
Die Box im fast fertigen Zustand (sofern sowas ueberhaupt mal fertig wird) - mit geschlossener Front:

Man beachte den Verschnitt und die haesslichen Bohrungen linker hand: Das sind erste experimente mit der KReissaege und mit einem viel zu langsam betriebenen Bohrer gewesen. Wenn das Teil nicht schnell genug ist, dann fransen die Loecher halt aus. Da nutzt auch das Ausbohren nix. Der rechte Teil schaut schon besser aus, aber da hab ich auch schon den Schmaeh mit dem Senkbohrer heraussen gehabt.
Die Box im fast fertigen Zustand - mit geoeffneter Front:

Man beachte die lockere Kabelverlegung sowie den provisorischen CDROM-Kaefig. Noch ist das nicht so wie ich es haben will.
Hier nun eine weitere Abbildung, die die Box in erweitertem Zustand zeigt. Das Photo ist vielleicht ein wenig unguenstig. Man sollte dennoch erkennen, dass der CDROM-Kaefig auf ausfahrbaren Schienen montiert ist. Nunmehr kann man das Ding einfach rausziehen, um Laufwerke ein- resp. auszubauen.

Benoetigtes Material: jede Menge Spax-Schrauben. Winkel. Verbinder. Eine Rolle von diesem geloecherten Blechband - keine Ahnung, wie man das nennt. Beschlaege, um Deckel sowie die Tuerln anzuschlagen.